
Moonbeam Music Limited - AWAL Recordings
March 27, 2026
30596
Tom Misch
Tom Misch meldet sich acht Jahre nach seinem Debüt mit seinem lang erwarteten zweiten Studioalbum "Full Circle" zurück.
"Full Circle" zeigt den Londoner Künstler so persönlich und ehrlich wie nie zuvor. Während frühere Singles eher leichtere Themen anschlugen, offenbaren die neuen Songs eine verletzlichere Seite. Tom beschreibt den Hintergrund als eine Phase seines Burnouts: Er sei damals zurück zu seinen Eltern gezogen und habe Abend für Abend vor dem Kamin gesessen, völlig neben sich. Das Feuer habe ihn beruhigt und ihm geholfen, sich zu regulieren. "Der Song fängt diesen Moment ein – dieses In-sich-versunken-Sein, mit all den Gedanken und Echos im Kopf."
Klassisches Songwriting statt Beat-getriebene Produktion
Für "Full Circle" hat Misch bewusst einen anderen Ansatz gewählt: weg von rein produktionsgetriebener Musik, hin zu klassischem Songwriting. Statt sich auf Logic Pro zu verlassen, entstanden Songs, die auch reduziert auf Klavier oder Gitarre funktionieren – und sich gleichzeitig mit Band voll entfalten können. Die Vocals wurden mit einem Vintage-U47-Mikrofon aufgenommen, viele Tracks analog auf Tape – für den warmen, klaren Sound klassischer 70er-Jahre-Hi-Fi-Produktionen.
Klanglich orientiert sich das Album an Einflüssen wie Fleetwood Mac, Joni Mitchell, Neil Young, John Martyn und James Taylor. Der Fokus liegt auf Live-Aufnahmen, minimalem Editing und der bewussten Erhaltung von Spontaneität. Dezente, Lo-Fi-inspirierte Details erinnern an J.J. Cale und verleihen dem Album eine zeitlose, unmittelbare Qualität. Im Vorfeld der Veröffentlichung gab Misch bereits mehrere Einblicke in seinen neuen Sound: "Sisters With Me" widmet sich seiner persönlichen Beziehung zu seinen Schwestern, "Slow Tonight" zeigt eine leichtere, unbeschwerte Seite, während "Old Man" sich mit dem Älterwerden und existenziellen Fragen auseinandersetzt. "Red Moon" taucht tiefer in warme Grooves im Stil der 60er und 70er ein, und "Days Of Us" vermittelt eine leise Hoffnung.
Schneller Karrierestart gefolgt von Phase der Entschleunigung
Seit seinen ersten SoundCloud-Releases im Jahr 2012 hat Misch eine ganze Generation von Bedroom-Producern geprägt. Sein Debüt Geography erreichte Platz 8 der UK-Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Es folgten ausverkaufte Shows weltweit, darunter im Londoner O2 Academy Brixton. Kollaborationen – etwa mit Loyle Carner oder das für die Ivor Novello Awards nominierte Projekt "What Kinda Music" mit Yussef Dayes – sind zentral für sein Schaffen. Parallel erkundet er mit seinem Alter Ego Supershy clubbige Sounds und arbeitete zuletzt in Brasilien mit Bossa-Nova-Legende Marcos Valle.
Nach einer kreativen Pause fand Misch über Surfen und Zeit in der Natur zurück zu sich selbst. Unter anderem ging er ganz alltäglichen Dingen nach - und machte auch vor Nebenjobs als Barista oder Gärtner kein Halt. Ohne Druck kehrte er ins Studio zurück und konzentrierte sich auf ehrliche Songs. Gemeinsam mit Joel Culpepper trat er zudem unangekündigt bei Open-Mic-Nights auf, um wieder Nähe zum Live-Publikum zu spüren.
Full Circle ist damit nicht nur Rückblick, sondern auch Aufbruch – ein Album, das Mischs künstlerische Entwicklung widerspiegelt und zugleich neue Wege eröffnet.
Tom Misch meldet sich acht Jahre nach seinem Debüt mit seinem lang erwarteten zweiten Studioalbum "Full Circle" zurück.
"Full Circle" zeigt den Londoner Künstler so persönlich und ehrlich wie nie zuvor. Während frühere Singles eher leichtere Themen anschlugen, offenbaren die neuen Songs eine verletzlichere Seite. Tom beschreibt den Hintergrund als eine Phase seines Burnouts: Er sei damals zurück zu seinen Eltern gezogen und habe Abend für Abend vor dem Kamin gesessen, völlig neben sich. Das Feuer habe ihn beruhigt und ihm geholfen, sich zu regulieren. "Der Song fängt diesen Moment ein – dieses In-sich-versunken-Sein, mit all den Gedanken und Echos im Kopf."
Klassisches Songwriting statt Beat-getriebene Produktion
Für "Full Circle" hat Misch bewusst einen anderen Ansatz gewählt: weg von rein produktionsgetriebener Musik, hin zu klassischem Songwriting. Statt sich auf Logic Pro zu verlassen, entstanden Songs, die auch reduziert auf Klavier oder Gitarre funktionieren – und sich gleichzeitig mit Band voll entfalten können. Die Vocals wurden mit einem Vintage-U47-Mikrofon aufgenommen, viele Tracks analog auf Tape – für den warmen, klaren Sound klassischer 70er-Jahre-Hi-Fi-Produktionen.
Klanglich orientiert sich das Album an Einflüssen wie Fleetwood Mac, Joni Mitchell, Neil Young, John Martyn und James Taylor. Der Fokus liegt auf Live-Aufnahmen, minimalem Editing und der bewussten Erhaltung von Spontaneität. Dezente, Lo-Fi-inspirierte Details erinnern an J.J. Cale und verleihen dem Album eine zeitlose, unmittelbare Qualität. Im Vorfeld der Veröffentlichung gab Misch bereits mehrere Einblicke in seinen neuen Sound: "Sisters With Me" widmet sich seiner persönlichen Beziehung zu seinen Schwestern, "Slow Tonight" zeigt eine leichtere, unbeschwerte Seite, während "Old Man" sich mit dem Älterwerden und existenziellen Fragen auseinandersetzt. "Red Moon" taucht tiefer in warme Grooves im Stil der 60er und 70er ein, und "Days Of Us" vermittelt eine leise Hoffnung.
Schneller Karrierestart gefolgt von Phase der Entschleunigung
Seit seinen ersten SoundCloud-Releases im Jahr 2012 hat Misch eine ganze Generation von Bedroom-Producern geprägt. Sein Debüt Geography erreichte Platz 8 der UK-Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Es folgten ausverkaufte Shows weltweit, darunter im Londoner O2 Academy Brixton. Kollaborationen – etwa mit Loyle Carner oder das für die Ivor Novello Awards nominierte Projekt "What Kinda Music" mit Yussef Dayes – sind zentral für sein Schaffen. Parallel erkundet er mit seinem Alter Ego Supershy clubbige Sounds und arbeitete zuletzt in Brasilien mit Bossa-Nova-Legende Marcos Valle.
Nach einer kreativen Pause fand Misch über Surfen und Zeit in der Natur zurück zu sich selbst. Unter anderem ging er ganz alltäglichen Dingen nach - und machte auch vor Nebenjobs als Barista oder Gärtner kein Halt. Ohne Druck kehrte er ins Studio zurück und konzentrierte sich auf ehrliche Songs. Gemeinsam mit Joel Culpepper trat er zudem unangekündigt bei Open-Mic-Nights auf, um wieder Nähe zum Live-Publikum zu spüren.
Full Circle ist damit nicht nur Rückblick, sondern auch Aufbruch – ein Album, das Mischs künstlerische Entwicklung widerspiegelt und zugleich neue Wege eröffnet.